Die Homöopathie/Kurzeinführung

Wir möchten Ihnen hier einen Überblick über die Wirkungsweise dieser Methode und die Arbeitsweise homöopathischer Ärzte geben. 

Weitere Informationen zur Wirkungsweise und zum Verständnis der Homöopathie siehe auch unter www.welt-der-homoeopathie.de.

Den wichtigsten Grundsatz in der Homöopathie möchten wir gleich voranstellen. Er lautet auf lateinisch: Similia similibus curentur, zu Deutsch: Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt.

Diesen Grundsatz möchten wir an einem Beispiel erläutern:
Stellen Sie sich vor, dass ein Kind im Wald einige tiefschwarze, glänzende Beeren findet. Wegen des einladenden Aussehens isst das Kind gleich mehrere dieser schwarzen Beeren. Wenig später zeigt das Kind ziemlich plötzlich einige Auffälligkeiten: Das Gesicht, besonders die Wangen, sind leuchtend rot verfärbt, die Pupillen sind sehr weit und wirken dadurch sehr dunkel, das Herz schlägt sehr schnell und heftig, das Kind ist ängstlich und erregt. Es klagt über Durst, der Mund ist trocken. Der Kopf ist heiß, Hände und Füße sind kalt, die übrige Haut ist heiß und trocken.
Zu Hause tritt dann außerdem vorübergehend ein Delirium-ähnlicher Zustand mit Schreien, Schlagen, Beißen und starker Erregung auf. Zwanghaftes Lachen und verwirrtes Reden kommen hinzu, ebenso eine deutliche Berührungsempfindlichkeit.
Diese Symptome sind die Zeichen einer Tollkirschen-Vergiftung.

Der lateinische Name für die Tollkirsche ist Belladonna, zu Deutsch die schöne Frau, da Frauen in früheren Zeiten Tollkirschen aßen, um durch die weiten Pupillen besonders hübsch und verführerisch zu wirken.

Und nun stellen wir uns ein Kind vor, das aus völliger Gesundheit plötzlich auf ca. 40° C auffiebert, hochrote Wangen und weite Pupillen hat, über Durst und Mundtrockenheit klagt und einen sehr schnellen, heftigen Puls hat.
Der Kopf ist glühend heiß, Hände und Füße sind besonders während des Fieberanstiegs kalt. Das Kind ist ängstlich erregt und hat wilde Fieberträume, in denen es wirre Dinge spricht, schreit und um sich schlägt.
Es reagiert empfindlich und gereizt auf Berührungen.

Diese Krankheitssymptome sind einer Tollkirschen-Vergiftung sehr ähnlich. Daher kann man gemäß der erwähnten homöopathischen Grundregel „Ähnliches mit Ähnlichem heilen“ den beschriebenen Fieberzustand des Kindes sehr gut mit Belladonna behandeln.

Dieses Prinzip wird Ähnlichkeitsregel genannt. Es stellt das Wirkprinzip der Homöopathie dar.
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Wie ist dieses Phänomen erklärbar?
Prinzipiell ähnlich wie bei Handys, Computern oder Fernsehern werden in biologischen Systemen Informationen in Form von elektromagnetischen Wellen von Zelle zu Zelle und von Organ zu Organ übertragen.

Diese sind messbar und liegen im Gigahertz-Bereich (Hochfrequenzbereich), wobei die einzelnen Organe, Zellen und Zellbausteine, insbesondere auch die verschiedenen Proteine jeweils ihren spezifischen Hochfrequenzbereich haben,
in dem sie senden und empfangen.

Diese biologischen Frequenzen liegen übrigens genau im Bereich der Mobilfunkfrequenzen, was erklärbar macht, dass schon unter der alltäglichen Hochfrequenzbestrahlung durch ein Handy erhebliche, d.h. keineswegs ungefährliche, biologische Effekte in nahezu allen Funktionsbereichen des Körpers nachweisbar sind.


Bei der homöopathischen Behandlung beeinflussen wir durch die Verabreichung eines homöopathischen Arzneimittels die spezifischen Frequenzen in lebenden Zellen und Organismen, die für die individuelle Funktion und die Kommunikation der Zellen und Organe untereinander von grundlegender Bedeutung sind.

In dieses äußerst feine System von Informationen und Schwingungen innerhalb eines Lebewesens greift also die Homöopathie auf sanfte Weise ein.

Sie kennen vermutlich das physikalische Phänomen, dass ähnliche Schwingungen, die sich auf eine bestimmte Weise - nämlich phasenverschoben - überlagern, einander auslöschen. Vergleichbar dazu ist die Wirkungsweise der Homöopathie.

Dieser physikalische Vergleich macht auch deutlich, dass erst das Arzneimittel mit der richtigen Information (vergleichbar mit der Frequenz) und der richtigen Dosierung und Potenz (möglicherweise vergleichbar mit Amplitude und Phasenverschiebung) zur optimalen Auslöschung der Symptome führen kann.
Das homöopathische Mittel erzeugt beim Gesunden durch Übertragung der Informationen der Arznei auf den Organismus eine sogenannte Kunstkrankheit.

Dies kann jeder, der bereit ist, an einer homöopathischen Arzneimittelprüfung teilzunehmen, selbst nachprüfen.

Wenn jemand z. B. über mehrere Tage Bell. C30 einnimmt, entwickelt er zunehmend Symptome, die typisch für eine Tollkirschen-Vergiftung sind.

Bei einer solchen Arzneimittelprüfung nehmen die Versuchspersonen über Tage oder Wochen ein homöopathisch potenziertes Arzneimittel ein und produzieren dann die für das geprüfte Arzneimittel typischen Symptome, die sogenannte Kunstkrankheit.

Beim Kranken wird diese Kunstkrankheit im Prinzip ebenfalls hervorgerufen, was manchmal zu einer anfänglichen Verschlechterung der Symptome führt (Erstreaktion).

Je besser jedoch die Arzneimittelsymptome mit den Krankheitssymptomen übereinstimmen und je besser die Potenzwahl auf den Patienten und seinen Zustand abgestimmt ist, desto vollständiger und rascher werden die Krankheitssymptome dann im weiteren Verlauf durch das Arzneimittel ausgelöscht. Ähnliches wird somit durch Ähnliches geheilt.

Wenn also eine nahezu vollständige Übereinstimmung der Symptome der Krankheit einerseits und des Arzneimittels andererseits besteht, ist zu erwarten, dass die Krankheitssymptome rasch ausgelöscht werden und die Krankheit bald überwunden sein wird.

Dieses Prinzip, das wir klassischen Homöopathen täglich in unserer Praxis bestätigt finden, hat Dr. Samuel Hahnemann vor 200 Jahren zum erstenmal entdeckt, als er im Selbstversuch Chinarinde, das damalige Mittel gegen die Malaria, mehrere Tage lang in hoher, unverdünnter Dosis einnahm und währenddessen überraschenderweise alle typischen Krankheitssymptome der Malaria durch machte, die durch die Chinarinde normalerweise beseitigt werden. Das war die Geburtsstunde der Homöopathie.
Anfangs arbeitete Hahnemann mit unverdünnten Arzneimitteln, womit er zwar gute Erfolge hatte, aber durch das Gift der Arzneien zu starke Vergiftungserscheinungen, also unerwünschte Nebenwirkungen, hervorrief. So würde es in unserem Beispiel dem hochfiebernden Kind vermutlich erst einmal nicht besonders gut bekommen, wenn man ihm einige Tollkirschen zu essen gäbe.

Daher versuchte Hahnemann es mit immer stärkeren Verdünnungen der Ursubstanzen. Dies führte zwar zu viel geringeren Erstreaktionen, aber auch zu einer weniger intensiven Auslöschung der Symptome der Patienten.

Denn wenn man unserem hochfiebernden Kind einen Tropfen Tollkirschen-Saft auf ein Glas Wasser geben würde, würde vermutlich nichts passieren.

Im Verlauf seiner umfangreichen Forschungsarbeiten und Untersuchungen begann Hahnemann dann damit, zwischen den einzelnen Verdünnungsschritten kräftige Verschüttelungen der Arzneimittel durchzuführen, um dadurch eine bessere Durchmischung zu erreichen.

Er war dann sehr überrascht, als er feststellte, dass diese immer wieder verdünnten und verschüttelten, verdünnten und verschüttelten Arzneien einerseits immer weniger giftig waren, andererseits immer intensivere Heilwirkung durch Auslöschung der Krankheitssymptome hervorriefen.

Das war die Geburtstunde der sogenannten homöopathischen Potenzen
( z. B. C6, C12, C30 usw. - D6, D12, D30 usw. ), deren Wirkungsweise damals
nicht erklärbar war.

Heute weiß man, dass durch die Verschüttelung oder die Verreibung einer Substanz die Information dieser Ursubstanz auf das Wasser als Trägersubstanz übertragen wird und diese Arzneiinformation durch das wiederholte Verdünnen und Verschütteln (bzw. Verreiben) immer intensiver und wirkungsvoller wird.

Physiker wissen, dass das Trägermolekül H2O bezüglich seiner Form, seiner elektromagnetischen und anderer physikalisch-chemischer Eigenschaften sehr flexibel und modellierbar ist, was die Speicherung von Informationen im hochfrequenten Wellenbereich durchaus erklären könnte.

Bildlich gesprochen ist das Wasser die Speicherplatte und die Arzneiinformation die gespeicherte Software. Wie auch im Computer können solche Informationen auf kleinstem Raum (z. B. Tropfen oder Globuli) gespeichert werden, wobei wir davon ausgehen, dass bei den Globuli die Informationen im Rest-Wasser des Milchzuckers gespeichert werden.

Es gibt heute bereits Methoden, das typische Frequenzspektrum einer homöopathischen Arznei am Bildschirm sichtbar zu machen, und zwar auch bei den sogenannten Hochpotenzen, die so stark verdünnt sind, dass kein Molekül der Ursubstanz mehr nachweisbar ist.

Außerdem gibt es inzwischen zahlreiche statistisch gesicherte Versuchsreihen, die die Wirkung homöopathischer Mittel bei Tieren und Kleinstlebewesen zweifelsfrei belegen.

Man kann also sagen, dass durch die beschriebene Potenzierung die materielle, d. h. die biochemische Wirkung eines Stoffes immer mehr abnimmt, während die durch die jeweiligen spezifischen Frequenzen einer Substanz übertragenen Informationen eines Stoffes immer intensiver und wirksamer werden.

Wir sollten uns also darüber im Klaren sein, dass jede Substanz, ob belebt oder unbelebt, ob organisch oder anorganisch, ihre eigene artspezifische Frequenz hat dass diese Frequenz bzw. Information auch unabhängig von der Gegenwart der tatsächlichen (materiellen) Substanz speicherbar ist
und dass durch die Freisetzung dieser Information konkrete, artspezifische Wirkungen auf biologische Systeme ausgeübt werden können
Diese Wirkungen sind durchaus reproduzierbar, z. B. in Arzneimittelprüfungen, jedoch mit einer großen Variationsbreite, bedingt durch die große Zahl sonstiger Einflussfaktoren und individueller Eigenschaften des biologischen Systems der jeweiligen Versuchsperson.

Durch die Gabe eines passenden homöopathischen Mittels wird das Immunsystem angeregt, die Selbstheilungskraft des Körpers aktiviert und damit eine vollständige und dauerhafte Heilung erreicht.

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